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Ausflug der Feuerwehr Bevern 2009 (Update:Video) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Florian Mügge   
Samstag, den 01. August 2009 um 19:41 Uhr

Ausflug zum Flughafen BremenAm 01. August veranstaltete die Feuerwehr Bevern für alle aktiven Mitglieder, die Jugend- und Altersabteilung und für alle fördernden Mitglieder einen Ausflug. Auf dem Programm stand eine Besichtigung des Bremer Flughafens und der Flughafenfeuerwehr. Anschließend ging es noch ins Feuerwehrmuseum und wieder nach Bevern zum Grillen.

Morgens um kurz nach 8 begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Feuerwehrhaus. Gegen viertel vor 9 bestiegen die Reisenden dann bei strahlendem Sonnenschein den Bus der Firma Stoss. Als Busfahrer stand uns für den Tag Kai-Peter Voss zur Verfügung.

Von Bevern aus ging es dann zunächst über Zeven in Richtung Autobahn. Bereits die Fahrt über die Autobahn in Richtung Bremen entwickelte sich dann zu einem weiteren Event an diesem Tag. Die Autobahn 1 wird zwischen Bremen und Hamburg derzeit von 2 auf 3 Spuren pro Richtung erweitert und bereits die Auffahrt auf die Bahn gestaltete sich schwierig, denn die komplette Auffahrt wurde inkl. einer provisiorischen Autobahnbrücke ca. 300 Meter in Richtung Bremen verlegt. Auch auf der weiteren Fahrt gab es neben ständigen Spurwechseln einiges an Interessantem auf der über 70 Kilometer langen Baustelle zu sehen. BusfahrtFlughafen Bremen

Am Flughafen angekommen war es dann nicht weniger interessant. Der Flughafen Bremen ist der älteste, noch in Betrieb befindliche, Verkehrsflughafen Deutschlands, wurde jedoch in den vergangenen Jahren immer wieder erweitert und modernisiert. Durch die Errichtung der Airport-Stadt direkt am Flughafen und die Anbindung an die Straßenbahn sowie die neue Autobahn A281 wirkt es als wäre der Flughafen direkt in der Innenstadt. Da Bremen ein eher kleiner Flughafen ist, werden von dort vorrangig europäische Ziele angeflogen. Zusätzlich wird über den Flughafen noch der Transport der Tragflächen von und ins Bremer Airbuswerk abgewickelt.

SicherheitskontrolleIm Terminal angekommen wurde unsere Reisegruppe bereits von zwei Mitarbeitern des Flughafen Bremen erwartet. In der großen Abfertigungshalle des Terminals steht ein großes Modell des Flughafens, an dem sich Besucher des Flughafens die Anlage interaktiv erklären lassen können. Unsere "Tourleiter" nutzten das Modell um sich und den Flughafen vorzustellen und den Besuchern die einzelnen Bereiche und ihre aufgaben etwas näher zu erläutern.

Anschliessend wurde die Gruppe in zwei kleinere aufgeteilt und durch die Sicherheitsüberprüfung geschleust. Viele der älteren Mitreisenden, aber auch einige Jüngere, sind noch nie geflogen. Daher war auch die "Durchleuchtung" mit dem Metalldetektor für sie ein neues Erlebnis.


Von der Sicherheitsüberprüfung ging es dann mit dem Flughafenbus über das Vorfeld direkt zur ständig besetzen Feuerwache der Flughafenfeuerwehr. Dort Empfing uns der Schichtleiter mit einer kleinen Begrüßung. Die Flughafenwache ist ständig mit mindestens 8 Feuerwehrleuten besetzt und sowohl für den Brandschutz auf dem Flugfeld als auch in den Gebäuden zuständig. Auch für die Wartung der Feuerlöscher und die Überwachung der Brandmeldeanlagen auf dem Gelände ist die Feuerwehr zuständig.

Flughafenwache

Nach der kleinen Einführung ging es dann in die Fahrzeughalle. Die Flughafenwehr verfügt über 7 Großfahrzeuge und mehrere Kommandofahrzeuge. Unter den Großfahrzeugen sind 3 Flugfeldlöschfahrzeuge mit über 9000 Litern Wasser sowie ein Trockenlöschfahrzeug mit 2000 kg Pulver. Weiterhin verfügt die Feuerwehr über eine umfangreiche Ausstattung zur Bergung von Flugzeugen sowie ein sehr innovatives Konzept zur Befüllung der Fahrzeugtanks der Flugfeldlöschfahrzeuge. Sämtliche Großfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr wurden von der Feuerwehr selbst entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Firma MAN-Bremen gebaut.

Leitstelle

Nach der Besichtigung der Fahrzeughalle ging es für uns in die Leitstelle der Feuerwehr. Hier wurden uns die Aufgaben der Leitstellendisponenten und die Funktionen der einzelnen Funk- und Überwachungsgeräte in der Leitstelle erläutert. So überwacht die Leitstelle z.B. alle Brandmelder auf dem Flughafengelände sowie die Notrufanlagen der Fahrstühle. Geht ein Notruf ein, werden von der Leitstelle aus auch die entsprechenden Fahrzeuge alarmiert und der Einsatz geleitet.

Nach dem Besuch der Leitstelle gab es vor der Wache der Feuerwehr noch eine besondere Vorführung der Feuerwehr für uns. Der "FLUG 6", eines der großen Tanklöschfahrzeuge mit über 9000 Litern Wasser an Bord, demonstrierte uns, dass das Fahrzeug aus voller Fahrt von nur einer Person eingesetzt und bedient werden kann. Ein beeindruckendes Schauspiel.



Nun verliessen wir die Feuerwache und fuhren mit dem Vorfeldbus einmal über das komplette Gelände des Flughafens. Das gab den Mitreisenden abermals Gelegenheit Einblicke zu gewinnen, die man sonst als Reisender nicht unbedingt bekommt. So kamen wir z.B. an der Wetterstation des deutschen Wetterdienstes auf der abgelegenen Seite des Flugfeldes vorbei. Am Ende unserer Runde hielt der Bus schliesslich wieder vor dem Terminal und die ganze Gruppe begab sich ins Obergeschoß des Terminalgebäudes, wo ein kleines Museum eingerichtet ist. Hier steht unter anderem das Spacelab, das in einigen Space-Shuttle-Missionen genutzt wurde, genauso wie die Junkers-Maschine, mit der der erste Europäer über den Atlantik in Richtung Amerika geflogen ist. Hier gab es dann noch ein paar Infos zur Gründung des "Luftschiffhafens-Bremen" vor ziemlich genau 100 Jahren.

Nach diesem kleinen Exkurs in die Geschichte des Flughafens verliessen wir die Räumlichkeiten des Flughafens und begaben uns wieder zu unserem Bus, wo ein kleiner Imbiss in Form von Frikadellen, Kuchen und Getränken auf die hungrigen Reisenden wartete.

Feuerwehrmuseum ZevenSo gestärkt ging es dann mit dem Bus wieder in Richtung Landkreis Rotenburg, genauer gesagt nach Zeven ins Feuerwehrmuseum. Das Feuerwehrmuseum ist in Zeven in einer alten Scheune und auf dem umgebenden Freigelände in der Straße Meyerhöfen untergebracht. Das Gebäude wurde durch den Verein des Feuerwehrmuseums umgebaut und zeigt nun auf 3 Ebenen die Geschichte des Feuerlöschwesens von den Anfängen im Mittelalter an.

Wir erhielten eine Führung durch das Museum und das anliegende Gelände. Nach der Führung, zu der auch ein Abschnitt über das Luftschutzwesen im 3. Reich gehörte, war für uns auf dem Museumsgelände noch eine Kaffeetafel mit Kuchen und Torte vorbereitet. Anschliessend ging es mit dem Bus wieder zurück nach Bevern, womit der Nachmittag seinen Abschluss fand.



Am Abend war dann noch ein ausgiebiges Grillen angesetzt. Neben dem leckeren Essen war als besonderes Highlight noch ein Jongleur und Feuerschlucker zugegen, der mit seinen Vorführungen für die Unterhaltung der Gäste sorgte.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Oktober 2009 um 16:29 Uhr
 

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